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Schriften zur Erziehung und Bildung im WWW
von Dr. Joachim Rumpf

 

Erziehung und Bildung in der Familie
Eine Einführung

 

 

1.

An wen richten sich meine Texte?
Da gibt es einmal Sie, liebe Mütter und Väter, die ich ansprechen möchte (und hier noch einmal herzlich willkommen heiße!) und zwar alle die, die sich vergewissern wollen. Jede Mutter und jeder Vater verhält sich in der Familie nach bestem Wissen und Gewissen. Doch taucht gelegentlich der Wunsch auf, sich dessen zu vergewissern, ob man denn "richtig liegt" (gemessen an dem, was "Experten" zu den jeweiligen Fragen zu sagen haben). Und da ist es ganz gut, wenn man mal irgenwo nachschauen kann. Zum Beispiel wenn es um Lohn und Strafe, um die Hausaufgaben oder das Taschengeld geht.

Und dann sind da jene Eltern, die die Bedürfnisse ihrer Kinder gar nicht kennen (vielleicht nicht einmal so genau die eigenen!) und die, wenn sie davon erfahren, feststellen müssen, dass sie das so nicht schaffen, wie das in meinen Texten steht. Da muss ich zum Beispiel an eine junge Mutter denken, die zwei Kinder hat und alleine erzieht. Sie schrieb mir im Mai 2005:

"...Dann habe ich mir Ihre Erläuterung zu dem Thema : Strukturen im Alltag als Orientierungshilfe durchgelesen, ich war richtig gefesselt von dem was Sie da schreiben. Da es bei mir in meiner Familie genau daran fehlt, feste Regel, und einen geregelten Alltag. Das liegt aber nicht daran, das ich das nicht wollte, sondern an meiner Angst etwas zu verändern und an meiner Inkonsequenz, die es meinen Kinderen auch nicht leichter macht, das neue Leben zu verstehen, weil was heute noch richtig ist, ist morgen schon wieder falsch. Ich weiß dass dieser Fehler von mir kommt, allerdings habe ich mir jetzt ( ich hoffe sie sind mir nicht böse ) diesen einen Abschnitt, wo sie erklären, wie ein idyllischer Familienalltag aussehen könnte kopiert und ausgedruckt, damit ich immer vor Augen habe wie es sein sollte, und das dass, was ich mache meinen Kindern nicht wirklich hilft.."

Dieser jungen Frau, die den Mut hatte, mir zu schreiben, wünsche ich Hilfe und Unterstützung bei ihren Bemühungen, den Bedürfnissen ihrer Kinder nach einer zuverlässigen Orientierung im Alltag gerecht zu werden. Es ist sehr schwer, das alleine zu schaffen. Und ich denke, dass die meisten Mütter und Väter, die Schwierigkeiten dabei haben, diese Texte gar nicht erst lesen werden.
In unserer Elternbildungsarbeit haben wir immer wieder zu unserem großen Leidwesen gehört, dass Eltern von den Kindern, die die meisten Probleme in der Kindergartengruppe oder Schulklasse hatten bzw. machten, an den Seminaren oder Familienwochenenden nicht teilnahmen. Und das waren dann keine materiellen Gründe - denn für Personen ohne Einkommen waren die Angebote gratis - sondern vielleicht Ängste, Hemmungen und eigene seelische Not.

Und noch zwei weitere Gründe werden Besucherinnen und Besucher nach flüchtigem Kontak mit diesen für sie bestimmten Seiten möglicher Weise veranlassen, sich wieder auszuklinken:

Es sind 1. die Sprache und 2. die Reserviertheit allen Belehrungen gegenüber.

Zu 1:
Nicht immer ist alles leicht verständlich und sogleich einsichtig formuliert. Und nicht jede/jeder wird sich mit meiner Schreibweise anfreunden können. Dann wäre es gut, wenn ich etwas davon erführe. Also schreiben Sie, wenn etwas unklar ausgedrückt ist.

Zu 2:
Und dann gibt es jene, wie mir am 25. 11. 2005 Herr A. B. erklärte, die nicht gern etwas lesen, von dem sie meinen, das hätten sie genau so oder noch besser sagen können. So jedenfalls geht es Herrn A. B.. Er ist - in seiner beruflichen Eigenschaft - selbst kompetent, daran ist nicht zu zweifeln. Doch kommt, wie er freimütig bekennt, eine natürliche Abwehr hinzu, sich von anderen Personen etwas sagen zu lassen, selbst wenn diese anderen das, was sie da zum Ausdruck bringen, nur als ein Informationsangebot verstanden wissen wollen und nicht als Besserwisserei. Allein der Verdacht. "da will mich jemand belehren" löst bei ihm Widerwillen aus. Und dann schaut er gar nicht mehr hin. Weder in ein Buch noch auf eine Internetseite.

 

Und über Herrn A. B. komme ich zu der anderen Personengruppe, die angesprochen werden soll: Die Pädagogen von Beruf. Die Fachkräfte in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern und in den Schulen sind ebenfalls herzlich eingeladen, sich die hier eingestellten Texte anzuschauen, kritisch zu lesen und mir Rückmeldung zu geben.

Vielleicht können sie das eine oder andere Kapitel auch mit Gewinn für sich und ihr Klientel verwenden.

Und noch ein Hinweis:
Wenn wir uns in Ruhe die Themen, die auf diesen Seiten behandelt werden, durch den Kopf gehen lassen, werden wir bald feststellen, dass sie alle zusammen gehören, dass in unserem Familienleben das eine das andere beeinflusst und sie sich gegenseitig durchdringen. Insofern schneiden wir immer nur einen "Gegenstand" heraus und vergessen dabei nicht die anderen und schon gar nicht die Grundbedürfnisse.

Nun wünsche ich Ihnen, liebe Besucherin, lieber Besucher, mutige Neugierde und einen kritischen Blick. Eine Besucherseite habe ich nicht eingerichtet. Sie sind aber herzlich eingeladen, mir eine mail an die unten stehende Adresse zu senden!

 

 

 

2.

Und hier sind die bisher erarbeiteten Themen:

Überschrift

Ein Hinweis auf den Inhalt

 

 

Über die Grundbedürfnisse unserer Kinder
Voraussetzungen und Ziele einer gesunden körperlichen, seelischen und geistigen Entwicklung sind hier als "Grundbedürfnisse" beschrieben.

 

Kinder spielen

Über das Spiel als Voraussetzung für ein erfülltes Leben

 

Kinder lernen

Wie Kinder lernen und wie wir Lernen fördern können

Kinderängste

Welche es gibt und wie wir damit umgehen können

Drohen, Strafen, Grenzen setzen

Wie wir mit Aussicht auf Erfolg etwas bewirken können

Selbständig werden

Unsere Kinder streben von uns weg und wir unterstützen sie dabei

Lernen für die Schule

Schularbeiten sind nicht Elternarbeiten; Kooperation gehört zum Erfolg

Kinder und Geld

Geld in der Erziehung ist keine Kleinigkeit

 

Übereinstimmung in der Erziehung

Alle an der Erziehung und Bildung Beteiligten sollten sich verständigen

Trotz und Streit

Entwicklungsphasen, die uns zu schaffen machen

Pubertät

Wie wir Eltern unserm Heranwachsenden helfen, sich selbst zu finden

Sexualerziehung

Eros und Erotik in der Erziehung und Bildung: eine Wertentscheidung

Anlage und Umwelt

Über die Zusammenhänge von Anlage, Umwelt und die sich entwickelnde Persönlichkeit

Geschwister / Geschwisterrivalität

Über die Position in der Geschwisterreihe und die Rivalitäten untereinander

Alltagsstrukturen

Ein geregelter Alltag kann sehr hilfreich sein. Das Chaos eher nicht.

Elternverantwortung

Von Eltern wird viel erwartet. Elternschaft ist keine Nebensache.

Elternbildung

Dies ist die Einführung zu den Seiten über ein Konzept der Elternbildung und seine Praxis


Wenn studieren, dann richtig

Brief an ein Kind, das sich in einem Hochschulstudium befindet


Hände weg vom „Klinken putzen“

Brief an einen Sohn, der sich als Vertreter Geld dazu verdienen wollte



 Über Ursachen von aggressivem Verhalten und einige  Erfahrungen über den Umgang mit Aggressionen

 

 

 

 

 

 

Darüber, wie Eltern und Berufspädagogen mit den Aggressionen von Kindern umgehen können, wird von mir in einem Büchlein Auskunft gegeben

 

© Dr. Joachim Rumpf
Diplompädagoge
Hühnerbühl 7
79733 Görwihl
Tel.: 07754 487

 

Stand der Bearbeitung: 01.03.2016

j.rumpf@gmx.de


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